Freie Wege

2. Bundesweite Falschparker-Aktionswochen: 03.06.2019 - 07.06.2019

Falschparker

Vor einem Jahr

haben wir die Gelbe Karte verteilt, zusammen mit dem VCD und vor allem zusammen mit vielen Initiativen in den einzelnen Städten.

Mit Eurer Hilfe haben wir gezeigt, wie groß und lästig das Problem der blockierten Wege und Kreuzungen ist, wie allgegenwärtig falsch geparkt wird, wie sich mit der bloßen physischen Übermacht des starken schweren KFZ einfach Raum genommen wird, der anderen Verkehrsträgern zusteht.

Ohne Rücksicht auf Verluste, ohne einen Gedanken an Kinder oder Rollstuhlfahrer wird blockiert, was nur zu blockieren geht. Hinter Poller fährt man an der Stelle, wo sie noch nicht anfangen. Wege für Müllautos und Rettungswagen werden zugestellt. Übersicht an Kreuzungen ist egal. Bushaltestellen oder Busspuren - ein Autofahrer ist wichtiger als hunderte Busnutzerinnen.

All das wurde massenweise dokumentiert, die PKW-Fahrerinnen aufgeklärt, per Gelber Karte verwarnt. Presse eingeschaltet, Stadtverwaltungen angemahnt, sich des Problems anzunehmen.

Was hat sich getan?

Nichts. Es sind immer noch tausende Stellen in jeder größeren Stadt zugeparkt, Verwaltungen schlafen weiter, bis auf gelegentliche groß angekündigte Schwerpunktwochen können Autofahrer tun und lassen, was sie wollen, bei sehr geringem Risiko, ab und zu mal 20 Euro zahlen zu müssen.

Weder Autofahrerinnen noch Verwaltungen haben reagiert. Die Verkehrswende wird - im wahrsten Sinne des Wortes - blockiert.

Deshalb gibt es vom 03.06.2019 - 07.06.2019 die zweite Aktionswoche.

Eure lokale Stadt kennt ihr nur selbst. Was die gelbe Karte bedeutet, wisst ihr auch selbst (oder findet es raus). Bei fortgesetzten Verstößen bleibt es nicht endlos bei gelben Karten.

Was tun?

Es gibt (fragt nicht, warum) zwei Petitionen - eine davon ist hoch wirksam und etwas mühsamer, eine ist einfach, aber weniger effektiv. Ziel ist die Anhebung der Bussgelder für das Zuparken anderer auf das europäische Durchschnittsniveau von 100 Euro. Beide brauchen dringend viel mehr Unterstützung. Bis Pfingsten will Andi Scheuer seinen Vorschlag zum BKatV machen, bis dahin muss das ein ordentliches Druckmittel sein.  Also nicht nur schnellstmöglich unterzeichnen, sondern auch an allen möglichen Stellen anbringen und dort verbreiten!

Bundestags-Petition

Change.org

Zu den Aktionen

Sucht euch Leute in eurer Stadt, sprecht die vorhandenen Strukturen an: VCD, ADFC, Fridays for Future (Verkehrswende, ÖPNV, Radverkehr, klimaschutz), Extinction Rebellion (Übung von zivilem Widerstand, nettes Trainings-Gebiet, Verkehrswende). Erklärt das Problem. Alle Aktionen müssen zivil sein, es dürfen keine Autos beschädigt werden und natürlich muss alles friedlich ablaufen. Bindet die Presse ein, seid in der direkten Ansprache von Leuten stets höflich und erklärend, aber bestimmt. Wenn eine im Team Fotos macht und ein anderer (De-eskalierend!) erklärt, während weitere für friedliche Stimmung sorgen, sollte es gehen. Aber der Eigenschutz geht natürlich wie immer vor.

Sprecht mit Stadtverwaltungen. Organisiert, falls eine einladende Organisation da ist, einen Gesprächstermin - am besten mit Presse. Besorgt euch vorher die Verwaltungsvorschriften, wenn möglich.

Es gab sehr friedliche Blockaden von Straßen, die für diese Zeit nicht freigegeben waren. Man kann sichere Umleitungen aus Menschenketten für blockierte Radwege machen. Man kann den Radweg nachmarkieren, mit Ketchup, Sprühsahne oder nicht essbaren und wieder entfernbaren Materialien. Man kann der Autofahrerin Nachrichten hinterlassen. Spuckies, Aufkleber, ... - möglichst nicht auf dem Lack.

Noch wirksamer ist Abschleppen bzw. Umsetzen. An vielen Stellen ist Umsetzen der theoretische Regelfall, der praktische Ausnahmefall. Die Ordnungsämter verweigern das Abschleppen in der Regel, die Polizei erklärt sich für nicht zuständig. Also: Anrufen, Problem dokumentieren, Zeit stoppen, als Gruppe dort sein und was für die Wartezeit mitnehmen. Vorbereitete eigene amtlich aussehende Dokumente machen, wo man Abstände, Wartezeit und Namen des Ankommenden Zuständigen notiert. Unterschreiben lassen, dass kein ausreichender Grund zur Beseitigung einer Verkehrsgefährdung vorliegt.

Nächste Stelle, dasselbe. Dienstaufsichtsbeschwerden. Am besten, ihr kontaktiert @Poliauwei (z.B. auf Twitter), der ist Experte und hat das in Berlin zur Perfektion getrieben.

Der große Vorteil am Umsetzen ist, dass das Auto dort tatsächlich weg ist und dass die Zuständigen aufgeklärt werden können, was der Regelfall zum Umsetzen ist.

Manche Hotspots sind Grünflächen. Vielleicht müssen diese nur leicht umgestaltet werden, um nicht mehr so einladend auszusehen. Die eine Variante ist, es umzugestalten, wenn gerade kein Auto draufsteht.

Der ökologische Verkehrsclub VCD ruft gemeinsam bundesweit zur Teilnahme mit auf.

Jetzt brauchen wir Euch, auch für die Presse: Ansprechpartner, Termine, Aktionen.

"Das Zuparken muss am Geldbeutel weh tun, damit die Minderheit egoistische Autofahrer die Mehrheit nicht mehr gefährden oder blockieren kann", fordert Heinrich Strößenreuther, Initiator von der Initiative Clevere Städte.

Mitmachen

Damit eure Stadt mitmachen kann, braucht ihr nicht viel.

  1. Eine/einen Koordinator*in mit einer E-Mail-Adresse, die/der die Kommunikation übernimmt
  2. Unterstützende Verbände in Eurer Stadt ansprechen.
  3. Werbung über eure Lieblingskanäle (Presse, elektronisch, Blog, soziale Medien, Hashtag #FreieWege und #Falschparker)
  4. Coole Ideen
  5. Eine Meldung an uns Freie.Wege.Koordination@wegeheld.org, wenn ihr hier mit drauf wollt, was uns sehr freuen würde
  6. Der Gruppe "Koordination" beitreten (optional)

Auf welchem Stand die jeweilige Stadt ist und ob die Bewohner wissen, dass Falschparken kein Kavaliersdelikt ist, könnt nur ihr als die lokalen Fachleute einschätzen.

Ziel ist es, die fehlenden Ergebnisse seit der ersten Aktion zu verdeutlichen, die Wege frei zu bekommen und die deutlich höheren Bußgelder gefährliches Falschparken durchzusetzen.

Die Initiative Clevere Städte hat eine Übersicht erstellt und bisherige Aktionen der Initiative und von anderen Aktivistinnen und Aktivisten deutschland- und weltweit für freie Wege und gegen Falschparker zusammengetragen.

zum Herunterladen

Folgende Aktionen sind geplant

teilnehmende Städte

Folgende Aktionen sind geplant

teilnehmende Städte

Halle
  • Koordinator: Freie.Wege.Halle@wegeheld.org,
  • Mailingliste, Termin mit Ordnungsamt,
  • Abschleppaktionen
  • Diskussion mit Fußwegparkern um Grundschulen und mit Radwegparkern um Gymnasien
  • Errichtung von kurzzeitig abgesicherten Geh-Spuren um blockierte Radwege herum
  • "Parke nicht auf unseren Wegen!" - Aufkleber zur Ermahnung
  • Anzeigen von Falschparkern per Mail und per Wegeheld-App
  • Lokale Seite: halle-verkehrt.de/freie-wege

Neuigkeiten

Freie Wege in Stuttgart

Stuttgart: Freie Wege

Um 6.30 Uhr trafen sich Aktivisten von FUSS e.V. Stuttgart und vom Radentscheid Stutgart an einem Platz im Stuttgarter Osten, an dem exemplarisch für ganz Stuttgart sichtbar wird, was Autofahrer von der Regel 5-Meter-Regel (5 Meter vor Kurven, Straßenabbiegungen darf nicht geparkt werden) halten: nämlich nichts.

Freie Wege in Bremen

Freie Wege: Bremen

Es musste mal wieder sein ! Nämlich die Aufmerksamkeit auf das lenken, was ungehörig, gefährdend und gesetzwidrig ist: die Autofahrerin oder der Autofahrer, nehmen sich den öffentlichen Raum, wie es ihnen gefällt.

Nachlese: 2018 - erste bundesweite Aktion für Freie Wege

Bundesweite Falschparker-Aktionswochen: 28.05.2018 - 03.06.2018

Falschparker nerven, gefährden Fußgänger und Radfahrer, behindern Feuerwehr, Busse und Trams und verursachen Staus und blockieren alle anderen. Ein Grund, bundesweit die erste Falschparker-Aktionswoche zu starten.

Angestoßen von Halle-Verkehrt zusammen mit der Initiative Clevere Städte, haben sich mittlerweile diverse Initiativen angeschlossen, der ökologische Verkehrsclub VCD ruft gemeinsam bundesweit zur Teilnahme mit auf. Hier die gemeinsame Pressemitteilung zum Aufruf, vom Sonntag, 27. Mai 2018.

Die Aktivitäten reichen von Falschparker-"Spaziergängen" mit der Falschparker-App Wegeheld, dem zerstörungsfreien „Verarzten“ von Falschparkern mit sympathischen Denkzetteln aller Art bis hin zu Wegtrage-Aktionen.

„Wir wollen freie Geh- und Radwege, die nicht rücksichtslos zugeparkt sind!“, sagt Marco Gergele aus Halle.

In Social Media wird unter dem Hashtag #Falschparker viel dazu getwittert. Tatsächlich reicht das aber nicht. Erforderlich ist eine Anhebung der Bussgelder für das Zuparken andere auf das europäische Durchschnittsniveau von 100 Euro. Die Initiative Clevere Städte hat dazu 2014 eine Petition gestartet, der sich mittlerweile die Landesverkehrsministerkonferen, zwei Bundestagsfraktionen und mehr als zehn Verbände angeschlossen haben: Sie alle fordern eine drastische Anhebung, damit die Bussgelder für das gefährliche Falschparken eine abschreckende Wirkung entfalten.

"Das Zuparken muss am Geldbeutel weh tun, damit die Minderheit egoistische Autofahrer die Mehrheit nicht mehr gefährden oder blockieren kann", fordert Heinrich Strößenreuther, Initiator von der Initiative Clevere Städte.

Mitmachen

Damit eure Stadt mitmachen kann, braucht ihr nicht viel.

  1. Eine/einen Koordinator*in mit einer E-Mail-Adresse, die/der die Kommunikation übernimmt
  2. Unterstützende Verbände in Eurer Stadt ansprechen.
  3. Werbung über eure Lieblingskanäle (Presse, elektronisch, Blog, soziale Medien, Hashtag #FreieWege und #Falschparker)
  4. Coole Ideen
  5. Eine Meldung an uns Freie.Wege.Koordination@wegeheld.org, wenn ihr hier mit drauf wollt, was uns sehr freuen würde
  6. Der Gruppe "Koordination" beitreten (optional)

Auf welchem Stand die jeweilige Stadt ist und ob die Bewohner wissen, dass Falschparken kein Kavaliersdelikt ist, könnt nur ihr als die lokalen Fachleute einschätzen. Berlin ist vermutlich weit über das Stadium "wir müssen reden!" hinaus, in der Provinz können zu offensive Aktionen in der ersten Aktionswoche aber auch Fronten verhärten.

Ziel ist es, auf das Ärgernis Falschparker aufmerksam zu machen und die Politik für deutlich höhere Bußgelder für gefährliche Falschparker zu gewinnen.

Die Initiative Clevere Städte hat eine Übersicht erstellt und bisherige Aktionen der Initiative und von anderen Aktivistinnen und Aktivisten deutschland- und weltweit für freie Wege und gegen Falschparker zusammengetragen.

zum Herunterladen

Folgende Aktionen sind geplant

teilnehmende Städte

Berlin

Die Einrichtung eines sicheren Pop-up-Not-Radwegs neben zugeparkten Radweg auf der Karl-Marx-Straße: Sollte bis zum 28. Mai der nigelnagelneue auf die Straße gepinselte Radweg immer noch rappelvoll mit Falschparker sein, ist Gefahr im Verzug. Sicherheitsbewusste Bürger wollen einen vorübergehenden Ersatz-Radweg mit Warnhütchen absichern, so dass alle – auch Kinder und Senioren – sicher mit dem Rad die Karl-Marx-Straße befahren können.
Wo, wann und wer: Start Karl-Marx-Straße 176, 28.5. / 8:15 Uhr, Heinrich, Facebook-Link

Latte-Macchiato-Oranienstraßen-Walk: Mit heißer Latte, Handy und frisch geladener Wegeheld-Falschparker-App spazieren Radfahrer jeden Morgen die „Radfahrerhölle“ Oranienstraße ab. Sollte es zugeparkte Lieferzonen geben, helfen sie per Online-Anzeige den Busfahrern, den korrekten Autofahrern, Lieferanten und damit letztlich den Radfahrern. Es könnte sein, dass Fake-Knöllchen in Grün weit mehr sensibilisieren als die Untätigkeit von Polizei und Ordnungsamt.
Wo, wann und wer: Oranienstraße, Dienstag – Freitag, 9:00 Uhr, Treffpunkt Heinrichplatz, Heinrich, Facebook-Link , bitte auch hier im Doodle eintragen

Schaufenster-Kampagne Oranienstraße: Am Montagmorgen werden wir Geschäftsinhaber besuchen und aufklären: Wir wünschen uns, dass sie Plakate in ihren Schaufenstern aufhängen und ihre Kunden bitten, in der Ladezone ausschließlich zum Ein- und Aussteigen oder Laden/Entladen zu halten: Dort zu parken macht die Oranienstraße zu einer der gefährlichsten Straßen Berlins.
Wo, wann und wer: Start Oranienstraße 25 vor dem Buchladen Kisch und co, 28.5. / 10:00 Uhr, Harry, Lennart und
Anna

Falschparker-Spuckis reloaded: Waren die letzten Jahrzehnte dezente kleine Falschparker-Spuckis angesagt, wird nun ein Gang hochgeschaltet. Nach russischem Vorbild dürften diese größer werden und für eine klare optische Botschaft sorgen, dass Falschparker andere gefährden und blockieren.
Wo, wann und wer: Oranienstraße 187, Mittwoch / 12:00 Uhr, Lara und Ulli (noch in Planung)

Zurück-Falschpark-Aktion: „Ich muss nur schnell was ausliefern“ – was wäre, wenn Radfahrer das auch tun und plötzlich in der zweiten, dritten oder auch der neunten Reihe noch stehen? ... Liefern wird ja toleriert, und genau das passiert in der Oranienstraße, wie schon mal beim 1. Internationalen Falschparker-Tag 2015 bereits geschehen. Könnte also sein, dass ein Wein-Lieferdienst per Fahrrad, ein DHL-Bote per Lastenrad oder ein ….Oder, dass man gerade keinen Fahrradabstellplatz findet, aber mal schnell zum Bäcker oder in die Apotheke muss...
Wo, Wann und Wer: Oranienstraße 187, Mittwoch / 12:00 Uhr, Facebook-Link

Radfahrer-Hotspots in Treptow-Köpenick
Egal, ob Schnellerstr. in Oberschöneweide, die Oberspreestr. in der Köllnischen Vorstadt oder die Bahnhofsstr. in Köpenick: Wir wollen sie alle wissen: Nennt uns bis zum 04.06.2018 DIE Falschparker Hotspots in Treptow-Köpenick.
Wo, Wann und Wer: im gesamten Bezirk Treptow-Köpenick, vom 28.05.-043.06.2018, Netzwerk Fahrradfreundliches Treptow-Köpenick unter info@fahrradtk.de oder mit der App Wegeheld und dem Vorfall "Falschparker-Hotspots, behördlich toleriert"

Bonn
Bremen
  1. Bremer Aktive werden die Woche über Zettel an die Windschutzscheibe klemmen mit einer Erinnerung an die Gesetzeslage. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass Er/Sie andere Verkehrsteilnehmer gefährdet und behindert. Es folgt die Bitte um mehr Rücksichtnahme für die Bedürfnisse anderer Verkehrsteilnehmer. Der Zettel wird sich auf die Aktionswoche beziehen.
  2. Die Aktiven werden sich um Dialoge und Gespräche bemühen, wo immer die Situation es erlaubt.
  3. Am Samstag morgen gegen 10 Uhr wird eine Aktion mit einem in einem 5-Meter Raum gefährdend geparkten und den Gehsteig blockierendem Fahrzeug stattfinden. Wahrscheinlich Bremen Neustadt. Umleitung der schwächeren Verkehrsteilnehmer über einen eigens dafür abgesperrten Radweg. Entweder Überwindung des Fahrzeuges oder Markierung der Spur
Darmstadt
  • Koordinator: freie.wege@wegerecht.org
  • Teilnehmende Organisationen: weGErecht Darmstadt e.V., ADFC, Darmstadt-Dieburg e.V., FUSS e.V., VCD Darmstadt-Dieburg e.V.
  • Aktionen: Wir werden mehrmals täglich in verschiedenen Gebieten der Stadt die Falschparker mit aufklärenden Flyern ausstatten.
    Schwerpunkt sind Straßen in denen Falschparken gar nicht nötig ist und Straßen in denen besonders gefährdend und behindernd geparkt wird.
  • Wer, wo, wann: Ortstermin im Rahmen der Falschparker Aktionswoche, Montag, 28.05.2018 um 10 Uhr an der Straßenkreuzung Soderstraße/Beckstraße vor dem "Woograd", Verein Wegerecht e.V. unter https://wegerecht.org/freie-wege/, Stephan Voeth, Vorstandssprecher, Tel: 0179 9314049, Mail: voeth@wegerecht.org und David Grünewald, Vorstand für Organisation und Öffentlichkeitsarbeit, Tel: 0151 22823553, Mail: gruenewald@wegerecht.org

Düsseldorf

Das städtische Ordnungsamt startet am kommenden Montag, 28. Mai, eine Schwerpunktaktion gegen Falschparker auf Behindertenparkplätzen. Diese läuft bis einschließlich Sonntag, 3. Juni. "Es ist wichtig, dass wir eine nachhaltige Überwachung beibehalten", betont Ordnungsdezernent Christian Zaum.... Meldung der Rheinischen Post

Frankfurt
Halle
Hamburg
Köln
  • Koordinator: Freie.Wege.Koeln@gmail.com, Mailingliste
  • In Köln unterstützen verschiedene Organisationen und Initiativen die Aktionswoche mit vielfältigen Aktionen:
  • Wir gestalten den Straßenraums, um auf die Problematik der Falschparker aufmerksam zu machen,
  • Wir verschönern Fahrzeuge oder parken sie um, wenn diese andere behindern oder gefährden,
  • Wir erzeugen Bilder durch Aktionen und Infomaterial,
  • Wir nehmen uns "unseren" öffentlichen Raum für Picknicks und Happenings,
  • Wir unterstützen das Ordnungsamt mit Fremd-Anzeigen per App (www.wegeheld.org), Web (www.stadt-koeln.de), Mail (owi-anzeigen@stadt-koeln.de) und Telefon (0221-22132000),
  • viele weitere Ideen
  • Um auf die vielfältigen Probleme rund um das Parken aufmerksam zu machen, haben wir uns inhaltliche Schwerpunkte für verschiedene Tage gesetzt.

Programm

Montag, 28.05. Sichere Schulwege ohne Elterntaxis,
Dienstag, 29.05. "Wir machen den Weg frei - für freie Gehwege und barrierefreie Mobilität", Neusser Straße 295, 50733 Köln, Deutschland, 17:30 - 19:30
Mittwoch, 30.05. "Ich hab da mal was richtig gestellt", 17:30 - 19:00, Luxemburger Straße / Klettenberggürtel (am Taxistand)
Donnerstag, 31.05. Am Feiertag nehmen wir uns die Zeit und den Raum zum Picknicken...
Freitag, Samstag, Sonntag… da schauen wir einmal…

Magdeburg
  • Koordinator: Freie.Wege.Magdeburg@wegeheld.org,
  • Fotosammlung, um auf das Problem aufmerksam zu machen per E-Mail, Wegeheld-App und Twitter (#FreieWege #Ottostadt),
Münster
  • Die IG Fahrradstadt.ms (www.fahrradstadt.ms) organisiert Quartierspaziergänge in Münster, um auf das vermeintliche Kavaliersdelikt „Falschparken“ aufmerksam zu machen. Bei sechs freundlich-kommunikativen Stadtviertel-Erkundungen zu Fuß wollen wir
    • ins Gespräch kommen und Bewusstsein schaffen
    • Denkzettel verteilen
    • (anonymisierte!) Fotos machen
    • bei Bedarf das Ordnungsamt verständigen (zum Beispiel über die Wegeheld-App (https://www.wegeheld.org/) oder die Websitehttps://stadtpate.de/ )
    • oder in krassen Fällen versuchen, die Polizei zum Abschleppen zu bewegen.
    • Pressemitteilung
  • Termine und Treffpunkte:
    • Geistviertel (Treffpunkt: Eingang Geistkirche): 28.05. um 18 Uhr
    • Erphoviertel (Treffpunkt: Staufenplatz): 28.05. um 19 Uhr
    • Südviertel (Treffpunkt: t.b.a.): 29.05. um 19 Uhr
    • Kreuzviertel (Treffpunkt: Fahrradladen Radsportfreund, Wermelingstraße 19): 29.05. um 19 Uhr
    • Erphoviertel (Treffpunkt: Staufenplatz): 30.05. um 19 Uhr
    • Kreuzviertel (Treffpunkt: Eingang Kreuzkirche): 01.06. um 19 Uhr
  • Koordination: Freie.Wege.Muenster@wegeheld.org

Stuttgart

Koordination: FUSS e.V. Stuttgart & Radentscheid Stuttgart
Aktionen: für Donnerstag, den 31.05. zu sehr früher Stunde eine geheime Aktion, bei der Falschparker aber auch Richtigparker mit Ballons und entsprechenden Kärtchen versehen werden. Wir machen Bilder und posten sie über twitter (#FreieWege #Stuttgart)
Web: www.fussgaengerinstuttgart.com

Wiesbaden
  • Koordination: Freie.Wege@zukunft-wiesbaden.de
  • Aktionen: Falschparkende Fahrzeuge mit Flyern versehen, Fotoaktion machen und durch Pressemeldungen an die lokalen Medien auf die Problematik aufmerksam machen. Weitere Ideen sind noch in der Mache.
  • Wann: Mi 30. Mai 2018 von 12.00 bis 19.00 Uhr, Ort Verschiedene Straßen in der Innenstadt, Was Info-Aktion an Falschparker und Straßen-Interviews, Link www.facebook.com/Freie-Wege-Wiesbaden-376825602837899, Ansprechpartner Dirk Vielmeyer, Handynummer 0151- 431 826 75
  • Ansprechpartner: FAHRRAD-BOTSCHAFT Wiesbaden, info@fahrradbotschaft.de, 0151- 431 826 75, Veranstalter Wiesbadener FAHRRAD-TAG und Wiesbadener FAHRRAD-NACHT, Mitglied im VCD, ADFC, im Bündnis Verkehrswende Wiesbaden, im Radverkehrsforum, im Wiesbadener STADTRADELN-Komitee und in der Wiesbadener Klimaschutzagentur

Neuigkeiten

Freie Wege in Stuttgart

Stuttgart: Freie Wege

Um 6.30 Uhr trafen sich Aktivisten von FUSS e.V. Stuttgart und vom Radentscheid Stutgart an einem Platz im Stuttgarter Osten, an dem exemplarisch für ganz Stuttgart sichtbar wird, was Autofahrer von der Regel 5-Meter-Regel (5 Meter vor Kurven, Straßenabbiegungen darf nicht geparkt werden) halten: nämlich nichts.

Freie Wege in Bremen

Freie Wege: Bremen

Es musste mal wieder sein ! Nämlich die Aufmerksamkeit auf das lenken, was ungehörig, gefährdend und gesetzwidrig ist: die Autofahrerin oder der Autofahrer, nehmen sich den öffentlichen Raum, wie es ihnen gefällt.